Engagierte und qualifizierte – Haushandwerker

Dachbodenausbau

12 Jul, 2014by | Keine Kommentare

Eines Tages stellen wir fest, dass er eigentlich viel zu schade dafür ist weiterhin unter einer dicken Staubschicht als Speicher oder schlichtweg ungenutzt sein Leben zu fristen, der Dachboden. In der Tat: der Dachbodenausbau bietet uns bisher ungeahnte Möglichkeiten, den neu geschaffenen Raum zu verwenden, er ermöglicht eine echte Erweiterung des Wohnbereichs. Wie einfach oder aufwändig das Projekt Dachbodenasubau wirklich ist, darauf wollen wir jetzt im Einzelnen eingehen. Sind die gesetzlichen Bedingung fürs Wohnen erfüllt (eine Raumfläche vom mindestens acht Quadratmetern sowie eine Mindestlichthöhe von 2,30M, genug Fenster vorhanden sein, ggf.

Baugenehmigung beantragen), die Dachstuhlkonstruktion schädlingsfrei, trocken und stabil genug, das Mauerwerk nicht nur baulich intakt sondern auch feuerresistent und der Schornstein rundum rissfrei, können die Arbeiten in Angriff genommen werden. Das A und O eines jeden Dachausbaus werden stets die Dämmarbeiten bleiben, dabei gilt es

  • sorgfältig eine Zwischensparrendämmung anzubringen, bei Bedarf kann diese noch zusätzlich durch eine Aufsparrendämmung in ihrer Wirksamkeit weiter optimiert werden,

           übrigens werden derartigen Maßnahmen von Staat gefördert, so halten z.B. KfW Banken

           für Bauherren mit dem Programm “Energieeffizient Sanieren” attraktive Zuschüsse und

           Kredite bereit, Informationen einzuholen kann sich in barer Münze auszahlen.

  • im Anschluß an eine fachgerecht ausgeführte Wärmedämmung (Wärmeleitgruppe des Dämmstoffs beachten, je niedriger der Wert desto besser die Dämmung) erfolgt das luftdichte Anbringen einer Dampfbremse, einer spezielle Folie, deren Aufgabe es ist, das Diffundieren von Wasserdampf zu verhindern, die Holzkonstruktion wird damit vor Schimmelbildung geschützt (bei mangelhaft installierter Dampfbremse drohen teure Schäden an der Dachstuhlkonstruktion)

  • sofern die obengenannten Arbeiten durchgeführt sind, kann die Unterkonstruktion zur Befestigung von Rigipsplatten installiert werden. Auf ein versetztes Verlegen achten, Kreuzfugen zwischen den Rigipsplatten sind zu vermeiden. Abgeschlossene Trockenbauarbeiten bieten nun die Basis für das Verlegen von Tapete.

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