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Wärmepumpen

26 Mai, 2014by | Keine Kommentare

Alternative Energiegewinnung – Wärmepumpen

wärmepumpe flächenkollektor

wärmepumpe flächenkollektor

Nicht nur aus Umweltschutzgründen sondern zunehmend auch ökonomisch bedingt wird das Heizen mit Hilfe von fossilen Energieträgern Heizöl, Gas und Kohle allmählich zu einem Relikt aus vergangenen Zeiten. Neben Solar-, Wasser- und Windkraft hat sich im Bereich alternativer Energienutzung mitunter auch das Konzept der Erdwärme durchgesetzt. Geothermisch gewonnene Wärme bietet uns das ganze

Jahr über eine überall konstant vorhandene, in wirschaftlicher Hinsicht hocheffizient erschlossene Energiequelle, die wir uns vermittels von

  • Sonden, d.h. speziellen Kunststoffrohren, die vertikal bis zu einer Tiefe von etwa 60 bis100 Metern im Erdreich versenkt werden (zuvor sind hierfür Bohrungen vorzunehmen, mit der Tiefe und bodenartabhängig steigen parallel sowohl die Kosten als auch die erzielte Energieausbeute mit bis zu 50 Watt pro Meter)

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    wärmepumpe Abstreifer

    Kollektoren in Form von horizontal ca. 1 bis 2 Metern unter der Erdoberfläche verlegten Schläuchen, befüllt mit Sole (Wasser und Frostschutzmittel), nur umzusetzen sofern dem Bauherr eine mindestens doppelt so große Fläche zur Verfügung steht wie die zu beheizende Wohnfläche und diese auch später aufgrund von Bauarbeiten vollständig zu rekultivierbar ist (haben Sie bereits einen mühevoll angelegten Garten, dürften Sie von dieser Bauweise absehen, ist Ihr Haus jedoch gerade gebaut worden und das Gelände auch weitläufig genug, könnte sie für Sie umso interessanter erscheinen)

im Einklang mit der Umwelt zu eigen machen können.

Inwiefern nun für uns welche der beiden Lösungen in Betracht kommt, hängt folglich von mehreren Faktoren ab, zuallererst der Grundstückbeschaffenheit (Bohrungen zur Anbringung von Sonden können sich in Extremfällen unter ungünstigen Bedingungen als problematisch erweisen, die Verlegung von Kollektoren wiederum setzt eine großzügig vorhandene Grundstückfläche voraus) und auch dem Budget, welches investiert werden darf. Natürlich trifft hier auch der Grundsatz zu, je mehr investiert wird, desto mehr wird langfristig auch eingespart, so gilt, dass

  • der Aufwand, Sonden zu verankern zwar erheblich kostenintensiver ist, die Energieausbeute aber höher liegt als bei

  • besonders kostengünstig anzubringenden Kollektoren, deren Strombedarf betriebsbedingt aber geringfügig höher ist

Letzlich spielen so viele Aspekte eine Rolle, dass jeder Bauherr hier seine Individuelle Entscheidung treffen wird. Für all diejenigen, die weiterhin unentschlossen bleiben, wird die Kompromisslösung die Luftwärmepumpe sein, gleichsam ein freistehender Generator, der die Energie direkt aus der Luft bezieht, dies im Sommer wie im Winter. Mehr dazu in unserem Juniblog.

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