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Das Fertighaus – Ihr Traumhaus?

24 Mrz, 2014| Keine Kommentare

Der Traum von den eigenen vier Wänden begleitet uns oft jahrelang, spätestens jedoch sobald wir in der Lage sind, unsere Visionen tatsächlich zu verwirklichen stellt sich die Frage ob nun ein Massivhaus oder ein Fertighaus die bevorzugte Wahl darstellt. In den letzten Jahren liegt das Fertighaus zunehmend im Trend: weitestgehend am Fließband industriell vorgefertigt müssen seine Elemente nachdem Sie per LKW zur Baustelle gebracht wurden vor Ort nur noch zusammengebaut werden, dies geschieht innerhalb von wenigen Tagen. Bevor dies passiert haben wir unser Haus allerdings bereits als Musterhaus besichtigt, die exakten Kosten des Bauprojektes im Vorfeld kalkuliert. Als Bauherren eines Fertighauses erfreuen wir uns überschaubarer Investitions- und Unterhaltskosten, akzeptieren aber auch den vorgegebenen Grundriss (kaum individuelle Änderungen möglich, Modifikationen können ggf. die Statik beeinträchtigen) und sollten im Großen und Ganzen kompromissbereiter sein. Welches Haus wir letztlich unser Eigen nennen entscheidet der Bauherr weniger aus dem Bauch heraus als unter der Berücksichtigung folgender Gesichtspunkte

  • das in herkömmlicher Bauweise (unter Verwendung von Porenbeton oder Ziegeln) umgesetzte Massivhaus bedeutet in der Regel eher, dass es sich bei diesem bewährten Konzept um das solide und zukunftssichere Traumhaus auch für nachfolgende Generationen handelt, das uns spontan vorschwebt und von dem wir typischerweise träumen, was aber natürlich mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand einhergeht und enorm viel Engagement vom Bauherrn erfordert sowie gewisse finanzielle Reserven voraussetzt (die Kosten können hier bedingt durch Aufwand, Zeit, überraschend anfallende Modifikationen sowie eventuelle während der Bauphase sich ergebenden Sonderwünsche der Auftraggeber von der ursprünglichen Kalkulation stark abweichen)

  • wollen wir unserer Kreativität und Phantasie wirklich freien Lauf lassen kommt eigentlich nur das Massivhaus für uns in Betracht (eine Ausnahme ist das Naturstammhaus, konzeptionell anzusiedeln zwischen dem Massivhaus und dem Fertighaus, in gewisser Weise bietet es uns das Beste aus den beiden Welten)

  • das aus der Werbung bekannte erschwingliche Fertighaus hingegen ist fast ein Low – Budget Projekt, das durch die Eigenschaften eines Niedrigenergiehauses auftrumpft und somit auch im späteren Unterhalt ggf. Vorteile gegenüber dem Massivhaus bietet (Photovoltaikanlagen etwa sind beim Fertighaus ab Werk oft eingeplant, die Wärmedämmung perfekt durchdacht und ein fester Bestandteil des Konzepts)

  • je mehr das Budget eine zentrale Rolle spielt desto wahrscheinlicher wird unser Eigenheim ein intelligent durchdachtes Fertighauskonzept. Es senkt die mit Hausbau verbundenen typischen Risiken auf ein Minimum, da es zum Zeitpunkt, da wir es beziehen bereits schon mehrfach gebaut wurde, sämtliche Kosten können hier im Vorfeld recht genau beziffert werden.

  • Auch das Fertighaus hat das Potential individuelle Bedürfnisse zu erfüllen, da wir unter unzähligen bereits gebauten Varianten wählen können, jede einzelne davon ist im Stil und Umsetzung unterschiedlich, wenn auch aufgrund der modularen Bauweise nicht alle Wünsche erfüllt werden können

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