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Decken abhängen – Trockenbau

24 Feb, 2014| Keine Kommentare

Bei moderner Gestaltung der Innenräume nimmt das Abhängen von Decken eine zentrale Rolle ein und erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Dies aus einer Reihe von praktischen Gründen, sei es der Wunsch

  • Balken, Rohre oder ähnliche Fremdkörper im Raum wirksam und elegant verschwinden zu lassen (Stichwort Ästhetik)

  • Die Wärme- und Schallisolierung der Raumes zu optimieren und dadurch sowohl den Wohnkomfort als auch die Energieeffizienz positiv zu beeinflussen (weniger Raumvolumen = weniger Heizkosten, dieser Effekt sowie der Schallschutz wird durch zusätzliches Anbringen von Dämmstoff in der Decke erheblich unterstützt)

  • das Gesamtraumambiente neu zu kreieren (dabei weiteres Potenzial nutzen, das durch eine Deckenabhängung geschaffen wird, so können zum Beispiel LED Spotleuchten auf eine individuelle Art und Weise an speziellen Stellen angebracht werden, ein gekonnter Einsatz von Licht wirkt Wunder)

Ist ein Konzept vom Innenarchitekten erarbeitet, geht ein Fachmann methodisch vor. Als Erstes gilt es den Raum zu vermessen (dabei ggf. hervorstehende Balken etc. berücksichtigen), erst dann können die eigentlichen Arbeiten in Angriff genommen werden. Mindestens genauso wichtig wie das Fundament beim Hausbau ist der Unterbau bei der Deckenabhängung. Er sollte unbedingt stabil, langlebig und fest verankert sein, hängt doch später die Decke samt eventueller Zusatzaggregate an ihm (etwa eine große Lampe im Wohnzimmer, in der Küche gerne auch eine Dunstabzugshaube).  Hierfür verwendet der Fachmann entweder Holz (die altbewährte Bauweise mit Balken und Leisten) oder Metall in Form von soliden U – Profilen, in welche anschließend C – Profile mit Spannpratzen montiert werden. Diese Unterkonstruktion ermöglicht es, daran zuverlässig und sicher entweder Lehmbau- oder Rigipskartonplatten zu befestigen (Lehmbauplatten gelten als besonders schadstofffrei, ideal für ein gesundes Raumklima und allergikergeeignet). Die Anbringung der Deckenplatten findet “über Kopf” statt und ist daher besonders ermüdend, da liegt es nahe, professionelles Werkzeug zu verwenden, das Entlastung verspricht, bestens geeignet dafür ist mitunter ein Lufttacker. Die nächste Arbeitsetappe ist die Verspachtelung von Fugen zwischen den Deckenplatten. Unser Expertentipp: in die Spachtelmasse sollte ein Glasfaserflies integriert werden, diese Armierung verhindert eine eventuelle Rissbildung auf dem Putz aufgrund von temperaturbedingt entstehenden Spannungen zwischen den Deckenplatten.

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